Zahnpasta für weiße Zähne

Was bringt Zahnpasta für weiße Zähne?

Zahnpasta für gesunde ZähneStrahlend weiße Zähne – Mit diesem Versprechen rühmt sich derzeit so mancher Zahnpastahersteller. Doch allein mit aufhellender Zahncreme lässt sich der Naturton nicht verbessern. Diese entfernt zwar verfärbte Belege und gibt dem Zahn damit seinen Naturton zurück, ein deutlich helleres Ergebnis ist jedoch nicht zu erwarten. Selbst Produkte des Typs „Brilliant“ oder „Extra White“ erzielen längst nicht das in der Werbung versprochene Ergebnis. Das beweist eine aktuelle Studie der Stiftung Warentest, in der 20 verschiedene Zahnpasta-Sorten auf ihren Whitening-Effekt untersucht worden sind. Das Ergebnis ist eindeutig: Keines der getesteten Produkte hellt den Naturton deutlich auf. Vielmehr unterstützen und optimieren sie die tägliche Zahnreinigung, indem sie Verfärbungen durch Nikotin, Kaffee, Tee und Wein sichtbar reduzieren. Wenn Sie Ihre Zähne aber effektiv und nachhaltig aufhellen möchten, empfiehlt sich Zähne bleichen. Beim Zähne bleichen wird Ihr Naturton mithilfe von Bleichmittel um sieben bis neun Nuancen heller. Je nach Ernährungsweise hält der Effekt zwischen einem halben und zwei Jahren an. Für eine noch länger anhaltende Wirkung können Sie Ihre Zähne zwei bis drei Mal täglich mit einer speziellen Whitening-Zahnpasta behandeln. So bleibt Ihnen Ihrer neuer Weißton deutlich länger erhalten.

Wie funktioniert die Zahnpasta?

Eine Whitening-Zahnpasta entfernt nicht nur schädliche Zahnbelege (Plague), sondern auch kleinere unschöne Verfärbungen. Die enthaltenen Putzkörper, sogenannte Abrasivstoffe, schleifen verfärbte Belege ab, ohne dabei die Zähne oder das Zahnfleisch zu schädigen. Trotzdem ist bei der Reinigung mit aufhellenden Zahncremes oberste Vorsicht geboten. Dabei kommt es ganz auf die richtige Technik an. Wenn Sie beim Putzen zu stark aufdrücken oder zu schnell vorgehen, kann die oberste Schicht des Zahnschmelzes angegriffen werden. Mit langsamen, kreisenden und sanften Bewegungen ist jedoch keine Gefahr für den Zahnschmelz, die ohnehin eine der härtesten körperlichen Substanzen ist, zu befürchten.

Whitening-Cremes stellen zwar keine größere gesundheitliche Gefahr für den Zahnschmelz dar, können aber dem offen liegenden Zahnbein schaden. Normalerweise kommt dieses zwar kaum in Kontakt mit der Zahnpasta, mit voranschreitendem Alter zieht sich das Zahnfleisch allerdings immer weiter zurück. Die unangenehme Folge: Das Zahnbein und die darunter liegenden Wurzeln werden zunehmend freigelegt. So sind sie den enthaltenen Abrasivstoffen schutzlos ausgeliefert, die das empfindliche Zahnbein nach und nach beeinträchtigen können. Manchmal kommt es dabei zu Entzündungen. Dennoch müssen Sie bei freiliegendem Zahnbein nicht gänzlich auf die Anwendung von aufhellender Zahncreme verzichten. Ein Produkt mit niedrigem Antrieb ermöglicht schon eine wesentlich schonendere Reinigung.